Biographie von Shams Ul Haq

Mein vollständiger Name ist Shams Ul-Haq Qudoos, ich habe indische Wurzeln und bin in Pakistan geboren. Ich bin in einer sehr armen Familie aufgewachsen. Die Mittlere Reife habe ich in Pakistan absolviert. Um die Schulkosten abzudecken, musste ich auch nebenbei arbeiten. An Bushaltestellen in unserer Stadt in Pakistan habe ich einen Stand gehabt, an dem ich verschiedene indische Gerichte verkaufte. Am Tag verdiente ich damals ca. 100 bis 200 Rupien, das sind umgerechnet 1 bis 2 Euro gewesen. Davon musste ich ebenso meine Familie unterstützen. Da ich sehr gerne weiter studieren wollte, bin ich im Jahr 1990 als Schüler nach Deutschland gereist, hier habe ich die Hauptschule Bad Marienberg (Westerwald) besucht. Weil die Lage meiner Familie in Pakistan sich sehr verschlechterte, konnte ich mein Studium nicht fortsetzen. Daraufhin habe ich in verschiedenen Bereichen arbeiten müssen (z.B. Ausbildung als Schweißer, bei AVIS Autovermietung Frankfurt Flughafen, Geschäftsführer in einem Detektivbüro und Autoverkäufer), um meine Familie zu unterstützen.

Seit 2001 besitze ich die deutsche Staatsbürgerschaft. Zuletzt war ich bei der Firma Real Consultants GmbH Unternehmensberatung Worms beschäftigt, die im Jahr 2005 Insolvenz angemeldet hat. Mithilfe eines privaten Politikstudiums in Pakistan habe ich mich in der freiberuflichen Tätigkeit als internationaler Journalist mit verschiedenen Auftraggebern und diversen Einsatzorten auf Asien und Europa für die Fernsehsender N24, n-tv und ARY News spezialisiert.

Seit 2007 bin ich als Journalist im deutschen verdi Journalistenverband anerkannt. Des weiteren bin ich zu Themen als Asien-, Terrorismus- und Migrationsexperte für verschiedene asiatische und europäische Zeitungen wie Die Welt, Wiener Zeitung, Sonntagszeitung aus der Schweiz, Frankfurter Neue Presse, Faktuell Online, Salzburger Zeitung, Tiroler Tageszeitung, Jang aus London, UK Time aus London und The Nation aus Pakistan tätig. Ich bin meistens zwischen Asien und Europa für verschiedene Medien unterwegs. Zusätzlich bin ich noch Vorsitzender des Deutsch-Pakistanischen Wirtschaftsvereins und halte Vorträge als Terrorismusexperte in Universitäten, Schulen und im journalistischen Umfeld. Durch mich geführte Interviews wurden in mehreren deutschsprachigen Zeitungen in Europa publiziert. Bis jetzt habe ich unter anderem Interviews mit Mahonman Singh, Benazir Bhutto, Pervez Musharraf, Nawaz Sharif und Hamid Karzai geführt (weiteres unter Print). In den Interviews dreht es sich meistens um die aktuelle politische Lage der Länder, die Wirtschaftslage, Kultur, Schulausbildung und die Politiker haben ebenso die Möglichkeit, ihre Länder in Europa zu präsentieren.

Da ich die Sprache der meisten asiatischen Länder gut beherrsche, übersetze ich die durchgeführten Interviews auf Deutsch bzw. Englisch, bevor ich es an die Zeitungen weitergebe. Aufgrund meiner Leistungen habe ich sehr gute Kontakte zu den asiatischen Politikern wie Indien, Pakistan, Afghanistan und Bangladesh.

Mein Bestreben ist es, in europäischen Medien und bei Politikern klar zustellen, dass die asiatischen Länder ein anderes Bild haben, als es zumeist präsentiert wird. Um diese Sichtweise auch anderen Journalisten zugänglich zu machen, wurde bereits unter meiner Leitung in den letzten 10 Jahren mehrere Journalistenreisen nach Asien organisiert. Meine letzten Reisen gingen nach Libyen, Pakistan und Ägypten, Iran, Afghanistan. Zudem betreibe ich 2 Postfilialen mit Mobilfunkgeschäften in Hessen, um mein Leben bestreiten zu können.

Seit 2015 weitere Entwicklungen mit meiner Arbeit. Im Jahre 2015 begann ich, in verschiedenen Flüchtlingsheimen in Europa undercover zu recherchieren. Meine Erlebnisse dort veröffentlichte ich 2016 in meinem Buch „Die Brutstätte des Terrors“, erschienen im SWB-Verlag. Mein zweiter Buch erschien 2018 In der Indoktrination mit islamistischem Gedankengut und antiwestlicher Hetze spielen bestimmte Moscheen nach wie vor eine bedeutende Rolle. Doch wie genau funktioniert das System der Radikalisierung? Welche Rolle spielen die Imame, wer sind die Geldgeber? Welche Aufgaben übernehmen dabei Frauen und welche Bedeutung hat dabei der Islamunterricht bei Erwachsenen und vor allem bei den Kindern? In Moscheen recherchieren zu wollen, ist sehr schwierig, da in der Regel weder die Verantwortlichen noch die Imame offiziell Interviews geben. Deshalb gibt es nur wenige journalistisch seriöse Berichte aus dem Inneren der muslimischen Gotteshäuser, da westliche Journalisten normalerweise keine Chance bekommen, die hierfür notwendigen Kontakte aufzubauen. Diese Reportage, die unter großem persönlichem Einsatz entstand, zeigt, wie in einigen Moscheen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz Radikalisierung betrieben wird, und warum die Schließung einzelner Gotteshäuser allein nicht ausreicht. „Eure Gesetze interessieren uns nicht“ im Orell Füsli Verlag. Nachdem mein Buch erschien, kontaktierten mich viele Printmedien und TV-Sender. Sie alle wollten meine Geschichte veröffentlichen. Auch sorgte dieses Buch dafür, dass einige Gesetze und Vorgehensweisen in Flüchtlingsfragen in Deutschland überarbeitet wurden. So existieren heute in vielen Heimen Kindertagesstätten und auch das Fingerabdrucksystem rückte wieder verstärkt in den politischen Fokus.

Als Terrorismus- und Migrationsexperte arbeite ich mit verschiedenen internationalen Zeitungen zusammen. Beispielsweise mit Die Welt, Focus Magazin, Wiener Zeitung, Sonntagszeitung aus der Schweiz, Frankfurter Neue Presse, Salzburger Zeitung, Focus Online, Spiegel, Tiroler Tageszeitung, Jang (Großbritannien), UK Time (Großbritannien), The Nation (Pakistan), Der Tagesspiegel, Kurier (Österreich), Tagesanzeiger (Schweiz), Kleine Zeitung (Österreich),The Huffington Post, Berliner Morgenpost und viele mehr.